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Das Wesen der Meditation ist sehr komplex und das Meditieren nicht einfach zu erlernen. Oftmals begegnet man sehr reduzierten Vorstellung und dementsprechend gibt es viele Irrtümer. Wer wahrhaft meditieren kann, den lehrt das Universum.

Meditation ist die konzentrierte Erfahrung der Weisheit des Kosmos. Diese Erfahrung geschieht über den Geist und die transzendenten Sinne. Eine gefühlshafte Erfahrung einer höheren Weisheit in eine verständliche Sprache zu übersetzen bedarf der jahrelangen Übung. Ruhiges Verweilen in einer Körperhaltung und versuchen nichts zu denken, kann sehr heilsam für die Seele und den Geist sein. Es ist jedoch keine Meditation im eigentlichen Sinn.

Eine wesentliche Bedingung für das Meditieren ist die Schulung des Fühlens. Dies ist nur über Konzentrationsübungen in Verbindung mit Gefühlen möglich. Die geistige Grundeigenschaft Fühlen ist bei einem Menschen mit einer durchschnittlichen Reifen nicht ausgebildet. Angefangen von körperlichen Gefühle muss man erlernen, seelische Eigenschaften jederzeit willentliche fühlen zu können. Möchte jemand Ruhe, Freude, Begeisterung oder Ausdauer fühlen, dann muss ihm dies jederzeit gelingen können. Später muss man lernen geistige Substanzen zu fühlen und über die Intuition Zugang zu den feinsten Gesetzen und geistigen Substanzen zu bekommen. Im Akasha, also in Gott zu lesen, geschieht über das Fühlen.

Die nächste Stufe, um dies vollbringen zu können, ist die Fähigkeit der Kombination mehrerer Gefühle. Die Kombinatorik der möglichen Wahrnehmung des feinstofflichen Universums hat als gesetzmäßige Struktur immer die vier Elemente. Der Meditierende muss fähig sein, eine geistige Substanz vierpolig, das heißt, alle vier Elementen zugleich fühlen zu können. Etwas zu fühlen bedeutet, es im Bewusstsein zu erfahren und zu integrieren.

Spätestens jetzt wird jeder einsehen, dass der Meditierende eine große Konzentrationsfähigkeit besitzen muss. Um mehrere Dinge gleichzeitig zu fühlen bedarf es langer und konzentrierter Übungen.

Der Zugang zu jeder der 7 Sphären wird von gewissen Mysterien gehütet. Diese werden einem offenbart, wenn man um einen gewissen Schlüssel mehrpoliger Konzentration weiß. Über die Meditation integriert derjenige die Schwingungen der jeweiligen Sphäre.

Eine Meditation kann über vier Schritte aufgebaut werden.

Wissen – der Meditierende muss um die Grundlagen der jeweiligen Meditation wissen. Was ist das Thema der Meditation und welche Imaginationen öffnen als Schlüssel das Tor zu den jeweiligen feinstofflichen Räumen. Ohne klarer Wissensstruktur ist eine Meditation nicht möglich. Diese Struktur ist eine gesetzmäßige Ordnung, welche dem Meditierenden die Ausrichtung für die Intuition und die Grundlage für die Unterscheidungskraft gibt.

Wagen – Mut ist für jede wahrhafte Meditation eine grundsätzliche Eigenschaft. Jede Meditation ist eine Erweiterung des Bewusstseins und gleichzeitig eine Transformation des niederen Egos. Immer gilt es, dieses niedere Ego zu überwinden, wenn jemand neue Räume der Ebenen und Sphären des Kosmos erfahren möchte. Selbst für die einfachste Meditation über vielleicht eine seelische Eigenschaft braucht eine Überwindung und dafür bedarf es des Mutes.

Wollen – erst die Kraft des Wollens bewegt den Geist in die feinstofflichen Räume der Meditation. Das innere Wollen gleicht der Aktivierung eines Magnetismus. Je stärker das Wollen, desto größer die Kraft, die den Meditierende die Meditation ermöglicht.

Schweigen – ist derjenige im Raum des Gesetzes muss er lernen innerlich zu schweigen. Es gehört zur wichtigsten Aufgabe für jeden Schüler, innerlich zu schweigen, was bedeutet, die Schwingung einer Gesetzmäßigkeit nicht durch eigene Vorstellungen zu überdecken. Der Meditierende muss lernen, objektiv und unbeeinflusst vom eigenen niederen Ego die feinstofflichen Räume zu erfahren. Nur dann kann es einer höheren Wahrheit entsprechen.

Meditation ist eine höhere Form des Nachdenkens durch die Betätigung der Grundeigenschaften und Eigenschaften des Geistes. Über den Willen und den Intellekt konzentriert sich derjenige auf die Imagination. Über das Fühlen erfährt er die Schwingung der Imagination und verinnerlicht sie dadurch im Bewusstsein. Über die Intuition und die Unterscheidungskraft bewegt sich der Meditierende durch die geistigen Räum.

Je nach Elementeschlüssel bewirkt eine vierpolige Konzentration unterschiedliche Dinge. Über die Meditation ist es möglich, die Kundalini zu aktivieren, sich mit dem Geist mit dem Universum zu verbinden und beides in sich zu integrieren.

Dem Meditierenden ist es möglich, in einer Meditation in Verbindung mit den Elementen eine Zelle des unsterblichen Körpers zu erschaffen,

Der Lichtkörper und die Elemente:

Der unsterbliche Körper ist durch den Universalschlüssel der Elemente bewusst vereinigt mit dem Akasha. Seine Substanz ist Kundalini, das innerste Licht der Schöpfung, die Kraft der Imagination. Zu lernen die Kundalini über den Dualschlüssel der Elemente bewusst zu aktivieren, gehört zur Aufgabe auf dem Weg. Eine Zelle des Lichtkörpers erschaffen hat derjenige, der mit dem Individualschlüssel der Elemente eine Verbindung zum Universalschlüssel und zum Dualschlüssel integriert hat.

Für jemanden, der am Beginn des Weges steht, ist es unmöglich, die tiefere Bedeutung dieses Tuns zu verstehen. Dies ist völlig normal. Es steht außer Frage, dass die Wissenschaft der geistigen Einweihung die komplexeste und schwierigste Wissenschaft überhaupt ist. Es dauert Jahre, meditieren zu lernen. Die Alltäglichkeit der Verwendung des Begriffs Meditation darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich, meditiert jemand richtig, um den komplexesten Vorgang im Geist des Menschen handelt.

Wer jedoch gelernt hat, sich durch die Meditation in höhere Räume des Universums zu begeben, dessen Lohn ist unbeschreiblich. Niemand, der diese Erfahrung in den höheren Sphären nicht selbst gemacht hat, kann auch nur ahnen, was er dort an Weisheit, Wissen, Liebe und Macht erfahren kann.