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Die Etablierung der Dunkelheit als normale Lebensweise für die Menschheit hat eine Stufe erreicht, welche sich unbedingt transformieren muss. Es gibt ein Gesetz, welches aussagt, dass sich das Böse gegenseitig zerstört. Wird dieses Gesetz auf der Erde verwirklicht, dann bedeutet dies für die Menschheit und für ganze Völker unsägliches Leid.

Bevor man darüber nachdenken kann, muss man das Böse definieren. Grundsätzlich geht es hierbei darum, dass immer der Mensch die Basis schafft, damit diese negativen Kräfte überhaupt wirken können. Deshalb sind für das Leid auf der Erde Menschen verantwortlich. Nicht Firmen, Nationen, Weltreligionen oder Weltkonzerne als unpersonifizierte Gebilde sind für das Geschehen verantwortlich, sondern immer die dahinterstehenden Menschen. Sie tragen die karmische Verantwortung im Jenseits. Wer auch immer auch nur eine Aktie vielleicht aus einem Fond besitzt, dessen Konzern Leid in einem Entwicklungsland verursacht, muss in dieser Größenordnung die Verantwortung dafür tragen. Wer Zinsen bekommt verschuldet sich karmisch ebenso.

Die Bagatellisierung des Bösen lässt die Menschen ihr Gewissen immer weiter abstumpfen. Gewissen ist die Sprache des Göttlichen, die jeder Mensch verstehen kann. Handelt er jedoch immer wieder gegen dieses Gewissen, zuerst vielleicht nur ein wenig und später immer deutlicher, stumpft er sich selbst ab und folgt der Aufforderung eben genau dieser negativen Kräfte und Mächte. Er wird zum Handlanger dämonischer Wesenheiten. Ihre Leugnung ist das beste Mittel, um sie frei agieren zu lassen.

Sklaverei ist heute die übliche Form der Beschäftigung und das Damoklesschwert Arbeitslosigkeit die beste Möglichkeit, arme Menschen zu erpressen. Weltkonzerne beschäftigen Kinder, beuten ganze Länder aus, zerstören die Natur und die politischen Entscheider folgen diesen Konzernen. Die Menschheit ist heute mehr denn je in reiche und in arme Menschen gespalten.

Niemals wird ein Mensch, der sich über grobstofflichen Besitz definiert, in den Himmel gelangen. Was der Himmel überhaupt ist, habe ich in einem eigenen Beitrag erklärt. Der Grund ist sehr einfach. Das Bewusstsein dieser Menschen ist an die grobstoffliche Materie, an das Geld und an den Besitz gebunden. Es identifiziert sich damit. Derjenige ist nicht nur nicht frei, er muss im Jenseits für all sein Tun in Verbindung mit dem Geld geradestehen. Für die Befreiung ist die Loslösung von der Materie die Voraussetzung.

Wer gerade so viel besitzt, dass er in der jeweiligen Gesellschaft ein normales Leben führen kann, hat die physische Grundlage geschaffen, um sich seelisch und geistig zu entwickeln. Mehr Besitz ist nicht notwendig.

Es ist heute jedoch üblich, dass sich die Menschen für ein Leben in Reichtum freiwillig in die Gefangenschaft der Dunkelheit begeben. Es fällt niemanden auf, im Gegenteil, es ist erstrebenswert. Diese unfassbare Umdrehung in der Beurteilung von Licht und Dunkelheit ist die Folge der Erziehung, des Bildungssystems und letztendlich des Menschen selbst.

Lüge als Mittel, Macht und Einfluss zu bekommen, ist ebenso etabliert, wie das Eingeständnis des eigenen niederen Egoismus. Die Anhäufung von Dunkelheit, das ist die Anhäufung von Geld und Besitz, wird als höchstes Ideal des Menschseins transportiert.

Millionen Menschen sterben deshalb, weil sich reiche Menschen daran gewöhnt haben, sie sterben zu lassen. Diese Gewöhnung geht so weit, dass viele Millionen Menschen jedes Jahr an Hunger sterben, im Meer ertrinken, als Sklave ausgebeutet werden, vor Kriegen flüchten und es kaum einen Menschen mehr stört. Das Böse ist im Alltag angekommen.

Es ist eine Lüge zu behaupten, dass eine Veränderung nicht möglich ist. Diese Lüge ist die Rechtschaffenheit des Reichen. Wer grobstofflichen Besitz erbt, erbt eine Bindung an die Dunkelheit.

Böse ist der, der die Menschen daran hindert, sich geistig zu entwickeln. Diese Bosheit ist über alle Maße schrecklich. Es werden Zwänge geschaffen, damit sich die Menschen immer weiter in die Dunkelheit verstricken.

Der beste Weg, um dieser Dunkelheit nicht zu dienen, ist sich geistig zu entwickeln. Man erfüllt das Notwendige für ein Leben in der Grobstofflichkeit und verbringt die restliche Zeit damit, wirklich zu üben und zu meditieren. Dann wird man gleichzeitig ein Licht für die ganze Menschheit.