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In den Religionen gibt es einen mystischen Ort, der Himmel genannt wird. In diesen Himmel zu kommen, wird von den meisten Religionen als höchstes Ziel des Lebens auf der Erde in Aussicht gestellt. Meist hängt dies von der Befolgung der Gebote und Verbote der jeweiligen Religion ab.

Jenseits aller religiösen Vorstellungen und Glaubensinhalte gibt es folgende Gesetze, die sich darauf beziehen, ob jemand in den Himmel kommen kann. Zuerst muss die Frage beantwortet werden, was der Himmel ist? Der Himmel ist dieser feinstoffliche Ort, der von diesen Menschen bewohnt wird, welche die zweite Geburt erlebt haben. Dies ist die Voraussetzung, um diesen Ort überhaupt erreichen zu können. Dabei ist es belanglos, welcher Religion dieser Meister zugehört hat.

Anders ausgedrückt muss der Mensch in sich selbst den Himmel vorbereiten und erschaffen, um überhaupt in den Himmel zu kommen. Man kann auch nicht sagen, dass derjenige, der dies nicht erschaffen hat, nicht in den Himmel eingelassen wird. Er hat in sich einfach nicht die Voraussetzung geschaffen. Dies gilt ebenso für eine Vereinigung mit dem Göttlichen. Nur wer in sich selbst das Göttliche erschaffen hat, kann sich mit dem Göttlichen vereinigen.

Jegliches Versprechen einer Religion, über eine seelische Eigenschaft in den Himmel zu kommen, ist ein falsches Versprechen. Mitgefühl, Klarheit oder Rechtschaffenheit sind seelische Eigenschaften, die als solchen positiv sind, jedoch nichts damit zu tun haben, ob jemand in diesen Himmel gelangen kann. Selbst der positivste Mensch, der sein Leben lang gedient hat und Menschen geholfen hat, hat in sich durch dieses Tun nicht die Voraussetzung geschaffen in den Himmel zu kommen. Gleichwohl muss man sagen, dass er durch dieses Leben eine nächste Inkarnation vorbereitet, in welcher er diesen Weg der Befreiung gehen kann.

Die Leugnung des Kreislaufes der Wiedergeburt durch die Religionen ist die Bindung des Menschen an eine Religion durch die Angst. Es wird ihm suggeriert, dass einzig die Befolgung der Gebote und Verbote der Religion über sein weiteres Leben im Jenseits für alle Ewigkeit bestimmt. Diese Feststellung ist falsch. Derjenige kommt in das Jenseits, der sogenannten Astralebene. Dort lebt er bis zu seiner nächsten Inkarnation. Das Jenseits und der Himmel sind deshalb nicht identisch.

In der Astralebene gibt es viele Unterebenen und auch diese Orte, die von den Religionen als Hölle bezeichnet werden. Jegliche Annahme einer ewigen Höllenqual oder dergleichen ist Unsinn. Im Grund genommen geht es um die Gewinnung höherer Erkenntnisse durch die Selbstbetrachtung des eigenen Lebens. Jeder Mensch muss sich im Jenseits mit seinem Leben befassen und es reflektieren.

Gehört ein Mensch in seinem Leben einer Religion an, die ihm alle möglichen Annehmlichkeiten im Jenseits verspricht, dann kommt dieser Mensch kurz nach dem Tod in diesen astralen Raum dieser imaginativen Vorstellungen. Nach kurzer Zeit löst sich diese Imagination vereinfacht ausgedrückt in die Elemente auf und diese Seele wird mit seinem Tun und Denken im Verhältnis zu den kosmischen Gesetzen konfrontiert. Diese, man kann sagen Läuterung oder Reue, ist für viele Menschen unvorstellbar bitter. Nahtoderfahrungen als Beweise der Richtigkeit einer Religion sind aus diesem Grunde ebenso nicht richtig, weil derjenige einen kurzen Blick in den Raum der jeweiligen Religion wirft.

Eine Voraussetzung, um in den Himmel zu kommen, ist die Reue über sein grobstoffliches Leben. Zuvor jedoch muss der Suchende viele andere Stufen auf dem Weg gehen, um die Gnade der Reue im physischen Leben erfahren zu können.

Die Befolgung religiöser Gebote und Verbote ist für ein Leben auf der Erde deshalb wichtig, damit sich die Menschen den kosmischen Gesetzen nähern können. Unterschiedliche Religionen sind für die Menschheit auf dieser Stufe der Entwicklung notwendig. Deshalb und noch aus anderen Gründen sind Religion wesentlich für die menschliche Entwicklung.

Tritt jedoch der Umstand ein, dass die Führer der Religionen die Befolgung einer Lebensweise fordern, die vom Verzicht geprägt ist und gleichzeitig etwa ein luxuriöses Leben führen, dann beginnt sich die Religion immer weiter von den Gesetzen zu entfernen. Diese Religion verliert schrittweise ihre Berechtigung und beginnt sich aufzulösen.

Religiöse Führer und spirituelle Lehrer, die falsche Versprechungen machen, bezeichnet man als Scharlatane. Die Reue, die sie zu empfinden haben, kommen sie in die Astralebene (Jenseits), sind unbeschreiblich.

Es gibt ein uraltes Gesetz, welches so alt ist, wie die Menschheit selbst. Dieses lautet: „Dieser Mensch, der den Gott aus sich vertreibt, begeht die größte Sünde!“ Wer leugnet, dass der Mensch selbst Gott werden muss, degeneriert sich selbst zur Marionette der Dunkelheit.

Jeder Mensch muss sich selbst erlösen, um in den Himmel zu kommen.